Bildungswerk Rhein/Main e.V.
https://www.biwe-ffm.de/seminare/seminar/21000/
25.09.2021, 18:09 Uhr

In Coronazeiten strategisch handeln – was Betriebsräte lernen und wie sie das letzte Jahr vor den Wahlen planen können!?

Gremienschulung

Die im Frühjahr 2020 auch in Deutschland voll ausgebrochene Corona-Pandemie stellte Betriebsräte vor große Herausforderungen. Kurzfristig mussten sie Regelungen treffen, die Arbeit, Gesundheit und Privatleben in der Pandemie organisieren und so dafür sorgen, dass sich die Arbeitsbedingungen nicht drastisch verschlechtern – auch für sich selbst. Um alles am Laufen zu halten, müssen vielfältige Themen berücksichtigt werden: von den praktikablen Abstands- und Gesundheitsregeln, der Anpassung von Arbeitszeiten inkl. Schichtsysteme bis hin zur Klärung, wie Home-office umgesetzt und der Austausch zwischen den Beschäftigten, den Kunden sowie untereinander gewährleistet werden kann.

Jetzt ist das Jahr, in dem manche Betriebsräte bereits wählen oder sich auf die Wahl in 2022 vorbereiten.
Insofern steht an, sich klar zu werden, was man in diesem Jahr erreicht hat und (noch) stemmen kann und wie man die meist zahlreichen Themen neu priorisiert. Hinzu kommt, wie man gleichzeitig die Zusammenarbeit so gestaltet, dass der Betriebsrat seine Themen erfolgreich bearbeitet und ein attraktives Bild mit dem Blick auf die potentiell an einer Mitarbeit Interessierten abgibt.

In der ersten Stufe
• Unsere Betroffenheit durch die Corona-Pandemie und was wir geschafft haben – was hat uns dabei geholfen?
• Die weiteren Anforderungen an das Gremium – Prioritäten neu definieren, Überblick behalten, bearbeitbare Reihenfolge?
• Strategie-Diskussion, Zieldefinition und Klärung von Zielkonflikten
• Welche Aufgaben ergeben sich daraus/ welche Rollen brauchen wir - wer hat bisher welche gespielt? Kritische Bilanz.
• Abgleich der vorhandenen Kompetenzen und zeitlichen Ressourcen mit dem was Aufgaben/ Rollen erfordern: Entwicklungs-Bedarfe benennen.
• Strukturen (z.B. Ausschüsse) und Abläufe – Optimierungs-Bedarfe?


In der zweiten Stufe
• Reflexion der Erfahrungen bei der Umsetzung des Gelernten aus der ersten Stufe: was ist gelungen, was nicht? Wie kann man am Positiven weiterarbeiten?
• Abgleichen von vorhandener Leistungskraft im Team und den zur Verfügung stehenden Kapazitäten und den anstehenden Aufgaben
• Konkretisierung der Optimierungsvorschläge, Reflexion der Erprobungen

Seid Euch bewußt, dass es sich um einen Veränderungs-Prozess handelt – insofern ist grade die 2. Stufe sehr wichtig: Menschen lernen nicht, indem sie Wissen anhäufen, sondern indem sie Erfahrungen reflektieren/ auswerten.


So arbeiten wir
Vor der Angebotserstellung bekommt Ihr eine Checkliste zur Vorbereitung. Auf dieser Basis erarbeiten wir mit Euch ein abgestimmtes Klausurprogramm.
Wir setzen vielfältige Methoden und Instrumente ein, die Euch nicht nur zum Denken und Diskutieren anregen, sondern auch zum praktischen Erproben.
Wir arbeiten mit einem Methoden-Mix aus dem Projektmanagement, der Team- und Organisationsentwicklung, der Führungsarbeit sowie der
Persönlichkeits-Entwicklung und Kommunikation.

Referentinnen und Referenten
Klaus Wagenhals
Berater in Veränderungsprozessen, Planungsklausuren und Strategie-WS, Generationswechsel und Konfliktklärung
Veranstaltungsort
Gremienschulung
im Betrieb oder in einem ausgesuchten Hotel
Freistellung
  • § 37.6 BetrVG und § 179.4 SGB IX

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