Bildungswerk Rhein/Main e.V.
https://www.biwe-ffm.de/seminare/seminar/20103/
09.07.2020, 02:07 Uhr

Was tun, wenn die Krise kommt?

Chancen nutzen, Alternativen zum Personalabbau

Dieses Seminar soll Alternativen zum Personalabbau aufzeigen und einen Überblick über die Instrumentarien aus BetrVG, SGB III und Tarifverträgen bieten. Dabei wird der neueste Stand der tarifvertraglichen und gesetzlichen Regelungen berücksichtigt.

Es gibt Alternativen zum betriebsbedingten Personalabbau. Kosten lassen sich auch ohne Entlassungen senken - und das ist oft langfristig sogar die bessere Alternative. Langfristig können Entlassungen dem Unternehmen möglicherweise mehr schaden als nutzen. Denn bis sich Kündigungen auf die finanzielle Situation niederschlagen, hat sich die Auftragslage vielleicht schon wieder gebessert.

Experten sind sich einig. Zukunft und Arbeitsplatzsicherheit in der deutschen Industrie werden künftig noch stärker davon abhängen, wie gut es gelingt, den gestiegenen Anforderungen in den Betrieben durch eine kontinuierliche Qualifizierung der Belegschaft gerecht zu werden.

Qualifizierung als individuelle Entwicklungsperspektive der Arbeitnehmer kennt jeder. Aber als Baustein im Rahmen der Zusammenarbeit zwischen Betriebsrat und Unternehmensleitung?

Wie geht man dabei vor? Welche Rechte hat der Betriebsrat? Welche tariflichen Instrumente bieten der Tarifvertrag zur Beschäftigungssicherung und das tarifliche Zusatzgeld (T-ZUG) in der Metall- und Elektroindustrie? Welche gesetzlichen Möglichkeiten gibt es?

Die Einführung von Kurzarbeit ist ein Instrument, betriebsbedingten Personalabbau zu vermeiden oder zumindest zu minimieren. Da die Einführung von Kurzarbeit ohne Zustimmung des Betriebsrats nicht zulässig ist, sind Kenntnisse der aktuellen Rechtslage erforderlich.

Welche staatlichen Fördermittel können genutzt werden?

 

Referentinnen und Referenten
Regina Steiner
Kanzlei Steiner-Mittländer-Fischer
Stefan Sachs
IG Metall Mittelhessen
Veranstaltungsort
Hotel Amadeus
Röntgenstraße 5
Frankfurt
Kosten

Seminargebühr zzgl. MwSt.
330,00 €

Freistellung
  • § 37.6 BetrVG und § 179.4 SGB IX

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